WASTED WEEKLY #15 Warum sind Immersive Sims eigentlich so unbeliebt?

Herzlich Willkommen Ben als festes WASTED Weekly Mitglied!

heute gibt es wieder eine reguläre Folge WASTED (Bi-) Weekly! Und bei uns bedeutet das: Es ändert sich natürlich etwas. Es gibt ein Bäumchen-Wechsel-Dich-Spielchen in der Stammbesetzung von WASTED WEEKLY und Stand „Ostersamstag“, ist das dieses Jahr auch der letzte Wechsel! Wir drücken uns auch selbst die Daumen. In diesem Sinne: Herzlich Willkommen Ben im WASTED WEEKLY Team! 🥳Thematisch widmen wir uns heute den Immersive Sims. Ein Genre, so unbeliebt wie der Kulturteil der Hessisch-Niedersächsischen-Allgemeine oder der FC Bayern in einer reeperbahnschen Kneipe. Dennoch sind zumindest zwei von unseren drei Podcaster*innen sehr große Fans und darum wird es Zeit für etwas Aufklärungsarbeit! Was sind Immersive Sims? Warum mag die eigentlich (fast) keine Sau? Welche Spiele fallen darunter und wie macht sich eigentlich Weird West?

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Vampire Survivors bei itch.io 

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Über diesen Podcast

WASTED WEEKLY ist ein klassisch, gut bürgerlich-abgehangenes Laberformat zum Thema Games und Spielekultur. Jeden zweiten Samstag erzählen euch Sebastian Tyzak von Game Two, Christian und Jagodavon WASTED, was sie gespielt haben, was sie bewegt hat oder was sie einfach schon immer mal zu Videospielen loswerden wollten.

21 Kommentare


Kommentare

  1. Avatar for kkuez kkuez says:

    Prey>DeathLoop>DerRest>Elden Ring :stuck_out_tongue:
    Ne ernsthaft, über die Jahre bin ich wirklich ein Arkanefanboy geworden.
    Ich bewundere dieses Studio für seinen Mut und manchmal muss ich wie im Deathloop-Fall auch erstmal mit einem Spiel warm werden.
    Aber der Moment als in Prey das erste mal die Scheibe brach war richtig umhauend!
    Was ich an dem Spiel ausserdem liebe ist, dass man aussen, nämlich im Weltraum, um die eigentlichen Levels rumzirkelt und so traveln kann.

    Dishonored ist zwar bestimmte eine wichtige Marke für Arkane, kann ich aber am wenigsten mit anfangen und ist auch weit nicht so stark, meiner Meinung nach, wie die anderen Spiele.

    PS:
    Schade dass Christian raus ist bei Weekly :frowning:

  2. Ich bin nicht raus, sondern hatte parallel Aufnahme mit Micha Graf für LGS. Wir wechseln uns bei Wasted Weekly nur ein bißchen ab.

  3. Avatar for kkuez kkuez says:

    Hach das war auch ein schönes Gespräch <3

    Ich finde Wasted allgemein journalistischer als andere Podcasts und auch dann am stärksten wenn es journalistischer ist. Lass ich mal nur so als Feedback da :slight_smile:
    LG

  4. Avatar for Lyra Lyra says:

    da fehlt „weiß immer noch nicht was genau das eigentlich ist“. So geht es mir zumindest auch nach dem Hören :face_with_raised_eyebrow:

  5. Wir haben es in der Folge als Genre aufgefasst, dessen Spiele gewisse Gemeinsamkeiten haben (Komplexere Spielsysteme, die ineinander greifen, breites Arsenal an Skills, mit denen Spieler*innen diese Systeme manipulieren können, ein großes Maß an Freiheit bei der Vorgehensweise und keine streng vorgezeichneten Pfade zum Ziel). Man könnte „Immersive Sims“ aber auch etwas breiter als Design-Philosophie verstehen, die man auf unterschiedliche Arten von Spielen anwenden kann. Dabei steht im Vordergrund, irgendwie glaubwürdige Orte / Welten durch komplexe Abbildungen zu simulieren, die eine hohe Immersion erzeugen sollen, wenn man sich durch sie hindurch bewegt, um im Spiel etwas zu erreichen. Die oben beschriebenen Merkmale wären dann Möglichkeiten, diese Ziele zu erreichen.

    Tut mir Leid, wenn’s in der Folge nicht so deutlich wurde. Ich hoffe, die Beschreibung hier hilft!

  6. Danke für die interessante Diskussion.

    Wo Ihr das freie Speichern (Quicksave und Quickload) erwähnt, muss ich dazu kurz was sagen.

    Meiner Meinung nach ist, wie bei Euch auch von Sebastian glaube ich kurz angedeutet wurde, Quicksave/Quickload cheaten und macht jedes Spiel kaputt. Man speichert und lädt sich feige durch das Spiel und macht sich selbst was vor. Man vermeidet durch freies Speichern jedes Risiko und jede Möglichkeit, mit den Konsequenzen seiner Fehler konfrontiert zu werden.

    Zum Glück kann man sich selber zwingen, solches Save Spamming zu vermeiden, und Quicksave/Quickload nicht oder nur ganz selten zu verwenden, selbst wenn das Spiel es anbietet. Ich finde, dass Jagoda es schön erklärt hat mit dem Beispiel des Wolfsrudels im Spiel. Wenn Spiele aber Quicksave/Quickload voraussetzen, also keine intelligent gewählten Rücksetzpunkte anbieten, ist es meiner Meinung nach kaputtes Design. Das war früher mal angesagt aber auch früher eigentlich schon schlecht.

    Es gab bei Gamersglobal mal einen schönen Communitybeitrag zum Thema freies Speichern: Q-lumne 7: Entscheide Dich! - User-Artikel | GamersGlobal.de

    Im Retrokompott Stammtisch Nr 31 bei ca der 47 Minute haben wir das Thema freies Speichern auch mal diskutiert und da gab es viele unterschiedliche Meinungen und Ansätze. Die Diskussion startet bei 47:20: http://www.medienpublikation.de/retrocompod/podcastgen/media/2019-08-31_retrokompott_stammtisch_031_30082019_1h.mp3

    Im Endeffekt kann man natürlich spielen, wie man will, aber mich hat das freie Speichern als Designelement schon immer gestört. Gerade das Genre der immersive Sims setzt da sehr stark drauf, wie auch viele alte first person Shooter und RPGs.

  7. Naja, das finde ich jetzt schon ein bisschen zu hart geschrieben. Immerhin ist es ja nicht so, dass man einen Fehler im Spiel zu seinem (unlauteren) Vorteil ausnutzt. Vielmehr handelt es sich um eine ganz offizielle Funktion. Außerdem geht es ja immer nur um Singleplayer und da soll meiner Meinung nach jeder nach seiner Façon glücklich werden.

    Ob Quicksave mglw. auch nur unzulängliches Gamedesign überdeckt, ist natürlich eine ganz andere Frage und zumindest als These nicht von vornherein von der Hand zu weisen.

Setze die Diskussion fort auf community.wasted.de

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