WASTED WEEKLY #18 Was der neue rechte Terror (nicht) mit Computerspielen zu tun hat.

Und was wir aus der Killerspieldebatte doch noch lernen können.

WASTED WEEKLY ist das zweiwöchige Talkformat, das sich an euren Samstag schmiegt wie ein süßes, hungriges Kätzchen an Beinchen. Kurzweilig, unterhaltsam und vielleicht doch auch informativ.

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In der neuen Folge WASTED Weekly reden wir über die rechten Terroranschläge in den USA und wie zumindest einer davon erneut mit Videospielen in Verbindung gebracht wird. Was hat das alles mit „Gamification“ zu tun? Was zeichnet diesen neuen rechten Terror aus? Und was können wir aus der Killerspieldebatte lernen?

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Über diesen Podcast

WASTED WEEKLY ist ein klassisch, gut bürgerlich-abgehangenes Laberformat zum Thema Games und Spielekultur. Jeden zweiten Samstag erzählen euch Sebastian Tyzak von Game Two, Christian und Jagodavon WASTED, was sie gespielt haben, was sie bewegt hat oder was sie einfach schon immer mal zu Videospielen loswerden wollten.

15 Kommentare


Kommentare

  1. Zu erst einmal: Schön, dass ihr euch an so ein schwieriges Thema rangetraut habt! So eine differenzierende Herangehensweise an die „Killerspiele“ findet man noch viel zu selten.
    Aber auch wenn ich diese Auseinandersetzung spannend und wichtig finde, so war mir die Folge dann doch zu monologisierend. Immer abwechselnd hat jeder sehr lange Redebeiträge gehalten, ohne dass es zu einer richtigen Diskussion geführt hat. Das finde ich dann immer ein wenig ermüdend. Ist aber natürlich nur mein persönlicher Eindruck :slight_smile:

  2. Absolut nachvollziehbar. War hier dem Thema geschuldet, aber sehe ich genauso :pray:

  3. Avatar for pmk1c pmk1c says:

    Der Satz von Budi zur Killerspieldebatte, dass man sich immerhin dafür interessiert hat, was da in den Kinderzimmern passiert, hat mich ziemlich erwischt. Ich glaube das war schon damals in der Doku so.

    Ich erinnere mich wie mein Vater rund um den Höhepunkt der Killerspieldebatte in mein Zimmer kam und mich wissen ließ, dass er das überhaupt nicht gut findet, dass ich den ganzen Tag am PC sitze und dieses Counter-Strike spiele (wahrscheinlicher war zu dem Zeitpunkt dass ich WoW gespielt habe :sweat_smile:). Davor war ihm das immer völlig egal gewesen. Jetzt war es ihm immernoch egal aber er fand’s gleichzeitig schlimm. Das hat tatsächlich tiefe Wunden bei mir hinterlassen.

    Hätte er sich ernsthaft dafür interessiert und es dann immernoch schlimm gefunden, wär mir das deutlich lieber gewesen.

  4. Ich fand die Diskussion eher mäßig.
    Christian hat ein super Einstiegsplädoyer gehalten und dargelegt, warum Computerspiele eigentlich gar nicht Teil der Diskussion sein sollte und Minuten später wurde dann diskutiert ob Gaming nicht doch in einem Zusammenhang stehen könnte. Schließlich seien Steam, Discord und Co ja auch Gaming-affin.

    Es geht um rechten Terror (sehr guter Begriff!) und dieser sucht sich Möglichkeiten wie er sich vernetzten und rekrutieren kann. Ob das per Facebook oder Discord geschieht ist sekundär und hat doch nichts konkret mit Gaming zu tun.

    Es gibt keine Studien die belegen, dass Computerspiele zu Gewalt führen demnach sollte man diese Diskussion auch nicht immer wieder durchkauen. Das führt, so wie Christian es eingangs beschrieb, zur Ablenkung der wahren Probleme.

  5. Avatar for pmk1c pmk1c says:

    Hmm, ich habe nicht gehört, dass diese einfache und falsche Logik: „Gaming führt zu Amok / Terror“ ernsthaft diskutiert wurde. Im Gegenteil wurde recht klar argumentiert wo Medien angeblich Schnittmengen finden und das in Frage gestellt (Beispiel: angebliche Gaming-Ästhetik der Helmkamera). Gleichzeitig ist ja nicht von der Hand zu weisen, dass manche Elemente dieses Terrors Gaming-Bezüge haben (Beispiel: Achievmentlisten). Das anzuerkennen ist finde ich erstmal nötig. Nur dann können wir auch nachvollziehbar argumentieren warum die Gaming-Diskussion eigentlich ablenkt.

  6. Wenn diese Dinge auf Facebook passieren ist es Aufgabe von Facebook das zu unterbinden und wenn das nicht geschieht, dann ist es Aufgabe aller Facebooknutzer*innen Lärm zu machen damit was geschieht.

    Wenn diese Dinge auf „unseren“ Plattformen passieren ist es Aufgabe von Valve und Discord das zu unterbinden. Wenn sie das nicht tun (ab jetzt ist es ein Gamingthema, wenn auch kein Gamesthema) ist es unsere Aufgabe Valve und Discord wissen zu lassen, dass es so nicht weiter geht.
    Nur da tun wir uns reichlich schwer. Das Echo fällt dann meist aus wie dein Post, Hände in die Luft werfen, (zurecht) feststellen dass wir sowas ja nicht posten und damit ist es dann auch getan.
    Kein Krach bei GabeN, kein breiter Nitroboykott. Nehme ich mich ja auch nicht aus von. Aber das Signal für „unsere“ Plattformen ist, dass es uns eigentlich egal ist ind man die Nazis ruhig weiter machen lassen kann, sie bringen ja auch Geld rein :relieved:
    Man könnte diesen Leuten ohne größere Anstrengung die Tür zeigen.

  7. Ich glaube du hast mich Missverstanden.
    Natürlich ist es die Aufgabe von Discord und Steam das, soweit möglich, zu verhindern. Genau wie es die Aufgabe von Facebook ist, die Verbreitung von Fake News zu verhindern.
    Kein Mensch würde jedoch auf die Idee kommen alle Facebook-Nutzer an den Pranger zu stellen, weil es zu viele Rechte dort gibt. Genau das wird aber bei Steam und Discord gemacht und deswegen ist die Diskussion darüber in meinen Augen nicht gerechtfertigt.

  8. Wo wird das gemacht? Wer macht das? Die Leute im Podcast sind alle auf Steam und Discord.

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